Werkstattbindung

In den letzten Jahren haben immer mehr Versicherer eine neue Tarifoption in ihrem Angebot: Die Werkstattbindung. Diese ist ein Instrument, um die Reparaturkosten für den Versicherer niedrig zu halten. Die eingesparten Kosten gibt er (teilweise) in Form von einem Rabatt für die Kfz Versicherung an den Versicherten weiter. Der Versicherte verpflichtet sich also, im Schadensfall die von der Kfz Versicherung vorgegebene Werkstatt aufzusuchen. Nebst günstigeren Versicherungsprämien werden im Rahmen der Werkstattbindung oftmals noch weitere Leistungen angeboten, wie das kostenlose Bereitstellen eines Mietwagens.

Wann lohnt sich die Werkstattbindung?

Generell kann gesagt werden: Diese Möglichkeit des Sparens lohnt sich in den meisten Fällen. Besitzer von Neuwagen sollten darauf achten, dass bei Reparatur in einer Werkstatt, vom Hersteller nicht autorisiert ist, die Garantie nicht erlischt. Dieser Punkt wird jedoch bei den meisten Versicherern berücksichtigt. Einschränkungen sind bei Leasingfahrzeugen ggf. gegeben – hier ist ein Tarif mit Werkstattbindung seitens des Leasinggebers oftmals nicht erwünscht und vertraglich ausgeschlossen. Auch bei einer Bankfinanzierung kann diese Situation auftreten. Hier sollte sich der Fahrzeughalter vor Vertragsabschluss informieren und einen Blick in die Vertragsdetails werfen. Denn schließt man eine Kfz Versicherung mit Werkstattbindung ab, obwohl dies im Leasing- oder Finanzierungsvertrag untersagt ist, so droht eine fristlose Kündigung.

Mit der Werkstattbindung sparen

Die Rabatte, die eine Werkstattbindung mit sich bringt, sind je nach Anbieter unterschiedlich. So bietet ein bekannter Direktversicherer beispielsweise einen Rabatt in Höhe von 10% auf die Vollkasko Versicherung an. Unterm Strich gibt es nur eine Möglichkeit um herauszufinden, welche Kfz Versicherung am besten zu einem passt: Der Kfz Rechner berechnet die Tarife, unter Berücksichtigung individueller Vorgaben und Wünsche, so auch die Einsparmöglichkeit durch die Werkstattbindung.