Wildunfälle: Umsichtiges Handeln ist gefragt

Gerade in der Dämmerung – also in den frühen Morgenstunden oder auch abends geschehen die meisten Wildunfälle. Denn hier sind die Tiere aktiv und auf Nahrungssuche. Und nicht selten überqueren sie dabei Straßen, die ihr natürliches Revier durchziehen. Für Verkehrsteilnehmer stellen Wildtiere eine große Gefahr dar. Nicht nur Auto- und LKW-Fahrer, sondern insbesondere auch Motorradfahrer sollten daher besondere Umsicht und Vorsicht walten lassen. Und dies vor allem auf Straßenabschnitten, auf denen mit Wildtieren zu rechnen ist.

Die richtige Verhaltensweise beim Wildunfall

Wildunfälle geschehen in aller Regel bei schlechter Sicht. Und so sind Rehe, Füchse und Co. oftmals erst kurz vor dem Zusammenstoß zu sehen, und ein Ausweichen ist nicht mehr möglich. In diesem Fall gilt es, seinem Instinkt entgegengesetzt zu handeln, und nicht auszuweichen. Denn das Ausweichen birgt eine weitaus größere Gefahr als der Zusammenstoß mit dem Tier. Das Fahren in den Straßengraben, gegen einen Baum oder in den Gegenverkehr ist nicht kalkulierbar und birgt das Risikos eines größeren Schadens – vor allem für die beteiligten Verkehrsteilnehmer. So gilt es zu bremsen, und auf der Spur zu bleiben.

Nach einem Wildunfall sollte die Unfallstelle umgehend abgesichert werden. Anschließend ist die Polizei beziehungsweise die Forstdienststelle zu benachrichtigen. Nicht nur damit das versehrte / verunglückte Tier und die Fahrbahn wieder frei geräumt werden kann. Auch, weil man selbst für die Autoversicherung einen Nachweis über den Wildunfall benötigt. Nur dann kann der Schaden über die Teilkasko Versicherung beglichen werden.

Datum: 9. September 2010 - Kategorie: Aktuelles - Tags: , ,